Von Juni 2024 bis November 2025 wurden pflegende Eltern und Angehörige von Kindern mit einem erhöhten Unterstützungs- und/oder Pflegebedarf im Rahmen einer quantitativen Studie des Pflegeschätze-Teams der Hochschule München (unter Leitung von Prof. Dr. Astrid Herold-Majumdar) zu ihren Belastungen, ihrer Lebensqualität und ihrerer Selbstwirksamkeit befragt.
Herzlichen Dank an alle Studienteilnehmer*innen!

Liebe Studienteilnehmer*innen,
für Ihr Interesse und Ihre (erneute) Teilnahme an der Studie bedanken wir uns sehr herzlich!
Erste Einblicke
Bis zum 01. Februar 2025, dem ersten Stichtag der Erhebung, hatten bereits 217 Personen an der Studie teilgenommen. Die folgenden Einblicke beruhen auf den Angaben dieser Personen.

Ca. 70 % der Eltern sind mehr als 35 Stunden pro Woche mit der Betreuung ihres Kindes mit erhöhtem Unterstützungsbedarf beschäftigt. Das ist fast ein Vollzeit-Job.

Am meisten belastet und nervt die Bürokratie (z.B. Anträge und Schriftverkehr mit Behörden).

Über 1.000 € pro Jahr bezahlen ca. ein Drittel der Befragten für die medizinisch-pflegerische Versorgung ihres Kindes aus eigener Tasche.

Über 80 % der Teilnehmenden sind Frauen und die Mütter der Kinder mit erhöhtem Unterstützungsbedarf. Davon ist etwa die Hälfte in Teilzeit erwerbsstätig (mindestes 50 % einer Vollzeitstelle). Etwa 15 % arbeiten sogar in Vollzeit.

Umfangreiche Freitext-Antworten und Kommentare zu den Fragen versprechen weitere interessante und brisante Erkenntnisse.
Beitrag zur Studie in der Zeitschrift epiKurier
Das Pflegeschätze-Team der Hochschule München

Kontakt:
pflegeschaetze-fk11@hm.edu
Hochschule München
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
Am Stadtpark 20
81243 München

