Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Identifizierung, Visualisierung und Transfer familiärer Innovationen aus dem Alltag mit pflegebedürftigen Kindern“ (Kurztitel: Pflegeschätze) wurde vom Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.
Im Rahmen des Pflegeschätze-Projekts gingen Forschende gemeinsam mit Familien, die Kinder mit einem erhöhten Unterstützungs- und/oder Pflegebedarf haben, auf die Suche nach ihren Pflegeschätzen. Die Pflegeschätze sind das Erfahrungswissen und die Lösungsansätze, die die Familien für die Bewältigung ihrer Alltagsherausforderungen entwickelt haben. Sie können wertvolle Anregungen bieten und als Inspiration dienen. Durch den lösungsorientierten Austausch über Pflegeschätze können pflegende Familien Selbstwirksamkeit erleben und so ihre Lebensqualität verbessern.
Zum 31.03.2026 endete das Projekt Pflegeschätze nach einer Laufzeit von insgesamt gut 43 Monaten (Projektphase I und Projektphase II).
In der ersten Phase waren neben der Technischen Hochschule Köln, der Hochschule München und dem bvkm e.V. auch die Universität Bielefeld und die Hochschule Bremen beteiligt. Die Umsetzung des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „Pflegeschätze“ wurde durch die TH Köln, die Hochschule München, die TU Darmstadt, den Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen und den ProLog-Verlag realisiert.
Das Pflegeschätze-Projekt wurde durch einen Bürger*innenbeirat aus Interessenvertreter*innen mit Bezug zur selbstorganisierten familiären Pflege begleitet.

Die Verbundpartner*innen

Prof. Dr. Isabel Zorn
TH Köln
Forschungsschwerpunkt DITES ‚Digitale Technologien und Soziale Dienste‘

AG Serious Games
TU Darmstadt
Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik

Prof. Dr. Astrid Herold-Majumdar
HS München
Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften

Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V.

Dipl.-Wirt.-Inf. Oliver Schmid;
Dr. phil. Alexander
Düren
ProLog Therapie- und
Lernmittel GmbH (Verlag)
Die assoziierten Partner*innen








