Ob im privaten oder im beruflichen Kontext: Nutzen Sie diese Impulskarten zur lösungsorientierten Reflexion von Alltag und Bewältigungsstrategien!
Die Impulse eignen sich für den Austausch im Zweiergespräch oder in Gruppen – unter Eltern oder gemeinsam mit Fachkräften. Auch alleine können die Impulse genutzt werden.
ALSO: Laden Sie sich die Impulskarten herunter, geben Sie sie weiter, nutzen Sie sie im nächsten Treffen Ihrer Selbsthilfegruppe, in der Beratung, bei einem Elternabend – oder einfach für sich selbst.
Wozu sind die Impulse da?
Die Impulsen richten sich in erster Linie an Eltern und andere Angehörige von Kindern mit erhöhten Unterstützungs-/Pflegebedarf. Sie laden dazu ein,
- den eigenen Alltag bewusster wahrzunehmen,
- eigene Bewältigungsstrategien zu reflektieren,
- Pflegeschätze zu entdecken, sichtbar zu machen und zu teilen.
Die Impulse können neue Gedanken eröffnen, Gespräche anregen und dazu beitragen, sich gegenseitig zu stärken. Sie schaffen Raum für Reflexionsprozesse und wertschätzende Gespräche, in denen Eltern ihre Alltagskompetenz erkennen, Selbstwirksamkeit erleben und andere inspirieren können.
Wie können die Impulse eingesetzt werden?
Die Impulskarten sind vielfältig einsetzbar, zum Beispiel:
- zur eigenen Reflexion, auch ganz ohne direkten Austausch
- für Gespräche als Paar, unter Eltern oder mit Freund*innen
- für den Austausch in Selbsthilfegruppen, Präsenz- oder Online-Formaten (z. B. Chatgruppen)
- für Beratungsgespräche und andere berufliche Kontexte
Die Impulskarten eigenen sich nicht nur für die Pflegeschatzsuche mit pflegenden Eltern. Sie können auch in einem anderen Kontext als Gesprächs- und Denkimpuls genutzt werden, z.B. im Erziehungskontext, im Austausch von Fachkräften über ihren Arbeitsalltag, in Einrichtungen der Sozialen Arbeit oder, oder, oder…
Auch eine eigene Schatzsuche per Messenger-App – mit Einzelpersonen oder Gruppen, zu Pflegeschätzen oder anderen Themen – ist möglich.
Woher kommen die Impulse?
Die Impulskarten sind im Rahmen der qualitativen Studie der Technischen Hochschule Köln entstanden. Gemeinsam mit Eltern und anderen Angehörigen von pflegebedürftigen Kindern wurden Pflegeschätze gesucht und gefunden. Dazu wurden verschiedene Methoden genutzt, wie zum Beispiel Interviews mit pflegenden Familien oder die Messenger-Schatzsuche, bei der pflegenden Familien per Messenger-App auf die Suche nach ihren Pflegeschätzen gehen. Die Impulse und Fragen wurden im Rahmen der Interviewfragen und der Messenger-Schatzsuche entwickelt. Die qualitative Studie ist noch nicht abgeschlossen und wird zu gegebener Zeit veröffentlicht.
Viel Spaß bei der Pflegeschatzsuche!
Das Pflegeschätze-Team der Technischen Hochschule Köln

